Schulhündin Mabel zu Besuch
Einen ganz besonderen Gast durften die Klassen 6a und 6b der Realschule Neureut kürzlich im Unterricht begrüßen: Mabel, eine ausgebildete Schulhündin, besuchte uns gemeinsam mit ihrer Besitzerin Frau Pierratos – die gleichzeitig auch unsere Lehrerin ist.
Bereits im Vorfeld wurden wir sorgfältig auf den Besuch vorbereitet. Gemeinsam besprachen wir wichtige Regeln im Umgang mit Mabel: Wir sollten z.B. darauf achten, nicht laut zu sprechen, sie nicht am Kopf anfassen und unsere Taschen geschlossen halten, damit sie nichts herausnimmt oder etwas Falsches frisst.
Auch mögliche Ängste gegenüber Hunden wurden thematisiert. So konnten wir sicherstellen, dass sich sowohl Mabel als auch wir uns wohlfühlen. In der ersten Stunde war Mabel zu Besuch im Mathematikunterricht der Klasse 6b. Dort durfte sie sogar kurz die Rolle der Lehrerin übernehmen: Mit einem Würfel bestimmte sie die Aufgaben, die wir anschließend rechnen sollten. Zwischendurch zeigte sie uns immer wieder kleine Kunststücke, die uns sehr beeindruckten – zum Beispiel winkte sie uns mit ihrer Pfote zu. In der zweiten Stunde besuchte Mabel dann die Klasse 6a während der Klassenlehrerstunde.
Auch hier erinnerten uns unsere Klassenlehrerinnen Frau Begaj und Frau Polzer zunächst noch einmal an die vereinbarten Regeln. Anschließend lernten wir durch Frau Pierratos wichtige Grundlagen zur richtigen Hundehaltung kennen. Ein besonderes Highlight war, als Mabel durch die Klasse ging und jeden Einzelnen mit einem „Handschlag“ begrüßte.

Danach wurden uns alle wichtigen Dinge gezeigt, die man für einen Hund benötigt. Besonders spannend fanden wir die nonverbale Kommunikation zwischen Hund und Halterin. Mabel zeigte uns eindrucksvoll, was sie alles kann: Sie konnte auf Kommando laut oder leise bellen, winken, die Pfote geben, Gegenstände bringen und sogar ins Ohr „flüstern“. Anschließend durfte jeder, der wollte, selbst ausprobieren, mit Mabel eine kleine Runde zu laufen, um die nonverbale Kommunikation selbst zu testen.
Zum Abschluss hatte jeder die Möglichkeit, sich persönlich von Mabel zu verabschieden. Neben dem großen Spaßfaktor hatte der Besuch von Mabel auch viele pädagogische Vorteile.
So kann die Motivation im Unterricht gefördert , Wissen alltagsnah vermittelt und soziale Kompetenzen und ein respektvolles Miteinander weiter gestärkt werde.
Hunde wie Mabel durchlaufen eine spezielle Schulung, in der sie lernen, ruhig und gelassen auf unterschiedliche Situationen im Schulalltag zu reagieren. Für uns alle war es eine sehr schöne und spannende Erfahrung, bei der wir nicht nur viel über Hunde gelernt haben, sondern auch einen ganz besonderen Unterricht erleben durften.
(Pol, Serafine, Lua, Nele und Mona)
Känguru Wettbewerb
Am 19. März 2026 knobelten weltweit wieder rund 6 Millionen Kinder und Jugendliche aus über 100 Ländern beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik. Wie es bereits Tradition ist, war auch die Realschule Neureut wieder mit dabei.
Ziel des größten Mathematikwettbewerbs der Welt ist es, auf spielerische Weise Begeisterung für das Fach Mathematik zu wecken. In 75 Minuten lösen die Schülerinnen und Schüler abwechslungsreiche Aufgaben, bei denen logisches Denken, Kombinationsgeschick und Kreativität gefragt sind.
In diesem Jahr nahmen 90 unserer Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5, 6, 7 und 10 die knifflige Herausforderung an und stellten sich mit großem Engagement
den zahlreichen Multiple-Choice-Aufgaben.
Am 7. Mai war es dann endlich so weit und wir durften im Rahmen einer Siegerehrung die drei besten Schülerinnen und Schüler jeder teilnehmenden Klasse gebührend feiern.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs konnten sich neben einer Urkunde mit der erreichten Punktzahl und einer Broschüre mit den Lösungen auch über ein kleines Knobelspiel freuen. Darüber hinaus wurden zwei Schülerinnen mit einem besonderen Preis ausgezeichnet: Für den weitesten „Känguru-Sprung“, also die größte Anzahl an aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erhielt Sina Lamprecht (6c) ein T-Shirt

Die höchste Gesamtpunktzahl der Realschule Neureut erzielte Mila Wabbel (7b). Sie durfte sich über ein weiteres Knobelspiel freuen.
Wir gratulieren den Preisträgerinnen zu ihren tollen Leistungen und sind stolz auf alle, die mitgemacht haben!
(Mor)
Über den botanischen Tellerrand schauen
In der Schulgarten AG war die Luft raus. Aktuelle Pflegearbeiten: Laub, Laub und nochmal Laub. Da tat ein Perspektivwechsel gut.
So setzten wir uns Mitte April in die Straßenbahn und fuhren in die Innenstadt. Nach einem kurzen Fußweg kamen wir am Botanischen Garten Karlsruhe an und wurden freundlich in Empfang genommen. Im Anschluss an eine kurze Einweisung wurden wir durch die drei Gewächshäuser - und damit durch drei verschiedene Klimazonen - geführt

Wir erfuhren allerlei Interessantes über die Pflanzen dort: zum Beispiel, dass Kakteen Dornen und Rosen Stacheln haben, dass es einen Kaktus namens „Schwiegermuttersitz" gibt, wie man Zimt vom Zimtbaum erntet, wie Papyrus genutzt wird, dass eine Ananas nur ein einziges Mal in ihrem
Pflanzenleben blüht (und dementsprechend nur eine einzige Frucht bildet!), dass wir im Schulgarten leider weder Kakaobäume noch Mangobäume kultivieren können und vieles mehr. Anschließend durften die Kinder dann noch gärtnerisch tätig werden, kleine Anzuchttöpfchen mit Pompoms, Farbe und Klebeband verzieren, mit Erde füllen und Kresse, Bohnen oder Radieschen darin aussäen.
Der Besuch im Botanischen Garten hat sich auf jeden Fall gelohnt!
(Ans)
Orientierung mit dem Stadtplan
Ausgestattet mit Stadtplänen und Regenjacken erkundeten Mitte April die FünftklässlerInnen der Realschule Neureut den Nahraum um das Schulzentrum herum.
Bevor es los ging, wurden alle noch einmal an die Verkehrsregeln erinnert. Dann durften die Kinder in Kleingruppen ausschwärmen.

Anhand einer im Stadtplan markierten Route liefen die Gruppen kreuz und quer durch den Stadtteil und fotografierten an jeder Kreuzung die Straßenschilder.
So konnte am Ende schnell überprüft werden, ob das Navigieren mit dem Stadtplan erfolgreich war.

Am Ziel erhielten die Teilnehmenden noch eine leckere Überraschung,
so hatten alle großen Spaß daran, ihre Orientierungskompetenz zu stärken.
(MüJ)
Kurzaustausch mit unserer Partnerschule in Dettwiller
Der lang ersehnte Tag war da. Wir durften die französischen Austauschschüler von unserer Partnerschule in Dettwiller, im Elsass, hier bei uns begrüßen.
30 junge Menschen besuchten unsere Stadt und trafen ihren Austauschpartner vom letzten Jahr wieder. Wir hatten gemeinsam ein buntes Programm geplant.
Wir erkundeten am Dienstag den Zoo, machten dann eine Rallye durch die Innenstadt und trafen uns alle am Botanischen Garten wieder.
Nun ging es besonders weiter: Ein Teil der Franzosen blieb für zwei Nächte hier bei ihrem Partnerkind.
Der andere Teil der Franzosen fuhr mit drei deutschen Kindern zu sich nach Frankreich. So konnten die Schülerinnen und Schüler beider Nationalitäten die Erfahrung eines Gastfamilienaufenthaltes machen.

Der gemeinsame Abschluss fand in Colmar, dem kleinen Venedig des Elsass, statt. Beide Austauschgruppen reisten mit einem Bus an und trafen sich wieder,
um die Stadt zu erkunden. Wir besuchten das Unterlindenmuseum, nahmen ein Picknick am Kanal und ließen uns in Gruppen, geführt von französischen Schülern,
Colmar zeigen. Es war eine spannende Erfahrung, sich auf das Leben in einer anderen Familie und Kultur einzulassen. Nicht nur die Sprachkenntnisse haben sich erweitert,
sondern auch das Verständnis für das Leben in einem anderen Land.
(Höfl, Keh)
Kooperation Berufsorientierung
In der Woche vom 2.-5. März hatten wir, die Klasse 8c, die Möglichkeit am 2. Teil des KooBo-Projektes (Kooperation Berufsorientierung)
teilzunehmen. Wir arbeiteten mit der Werkstattschule Heidelberg zusammen, die mit uns im Februar schon die Entwürfe gezeichnet
und als Modell gebaut hatte. Wir planten eine Sitz- und Liegebank mit einem Holzkrokodil und weiteren Verzierungen zu bauen,
die unseren Pausenhof verschönern und gemütlicher machen sollte. Nun ging es an die Umsetzung.
Während eine Gruppe am Holzkrokodil arbeitete, schreinerten die anderen ein Holzbild und bemalten es mit witterungsfester Farbe.
Die dritte Gruppe beschäftigte sich mit dem Zuschneiden von Holzplanken für die Holzliege. Wir durften sägen, hämmern, bohren, grundieren,
bemalen und ganz viele Schrauben festziehen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir sind sehr stolz auf unsere Arbeit.

Jeden Tag wird unsere Bank von zahlreichen Schülerinnen und Schülern zum Entspannen benutzt.
Wir hatten eine abwechslungsreiche Woche, in der wir Einblick in verschiedene Handwerksberufe bekamen.
Außerdem empfehlen wir das Projekt vom ganzen Herzen weiter und können versichern, dass es jedem Spaß machen wird!
Zuletzt möchten wir uns bei unseren Lehrkräften und den Projektleitern herzlich bedanken.
(Bilal, 8c)
Wahl-Café 2026
Am Sonntag, den 08.03.2026, wurde das Schulzentrum Neureut bei strahlendem Sonnenschein zum Wahllokal.
Um den Weg zur Wahlurne zu versüßen, bot der Förderverein der Realschule Neureut dort zahlreiche köstliche Leckereien an, die von der Elternschaft gespendet worden waren.
Mithilfe von Käsekuchen, Schokomuffins und Donauwelle konnten wir eine stolze Summe von 1000€ erzielen, mit der die Klassenbibliotheken der Realschule Neureut neu ausgestattet werden sollen

Vielen Dank für Ihre großzügigen Spenden zu diesem Zweck und die freundlichen Begegnungen am Stand!
Ganz herzlichen Dank auch an Herrn Glasstetter, unseren Hausmeister, der uns den Stand aufgebaut hat, sowie an all die hilfsbereiten Eltern, die am Sonntag ihre Zeit investierten,
um das Wahlcafé mit Kuchenspenden sowie Verkaufstalent zu ermöglichen!
Wenn auch Sie die Arbeit des Fördervereins unterstützen möchten, freuen wir uns immer über neue Mitglieder. Schon ab 12€ jährlich kann man Mitglied der Fördergemeinschaft werden.
Beitrittsformulare liegen im Sekretariat bereit oder können hier ausgefüllt und heruntergeladen werden.
Das Wahl-Café-Team
Juniorwahl und Demokratiebildung
Bilal, Elena und Leon wussten schon lange, wo sie ihr Kreuz auf dem Wahlzettel setzen werden.
Sie interessieren sich für Politik, verfolgen die Nachrichten und denken über die verschiedensten aktuellen Fragestellungen nach. Genau da hakte der Gemeinschaftskundeunterricht ein.
Wir thematisierten die Wahlinhalte der Parteien, den Wahlablauf, die Neuerungen wie die Abgabe einer Erst- und Zeitstimme und das Wählen ab 16 Jahren.
So sollten die Klassenstufen 8-10 in die Lage versetzt werden, für sich bei der Juniorwahl die passende Entscheidung zu treffen.
Denn schon seit vielen Jahren nimmt die Realschule gemeinsam mit dem Gymnasium an der von der Landeszentrale für politische Bildung organisierten Juniorwahl teil.
Die Schülerinnen und Schüler simulieren eine „echte“ Wahl. Sie machen sich mit den Wahlgrundsätzen vertraut, setzen sich mit dem Stimmzettel auseinander,
bekommen eine Wahlbenachrichtigung und machen dann ihr Kreuz, bevor ihre Stimme in die Wahlurne kommt.
Hier sind die Ergebnisse der Juniorwahl für das Schulzentrum Neureut:


Realschule Neureut